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Die Germanen Freyja und Freyr |
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Freyja Nordische Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Mondes, des Meeres, der Erde, der Unterwelt, des Todes und der Geburt; Jungfrau, Mutter, Stammutter, Himmelskönigin, Gebieterin des Schicksals, der Sterne und der Magie; Herrin der Katzen, Führerin der Walküren und Saga. Die Erdgöttin und zugleich Unterweltsgottheit. Denn Freyja erscheint auch als Odins Gattin. In schweren Stunden steht sie den Müttern bei. Sie ist gern zur Hilfe bereit, wenn die Menschen sie anrufen, sie liebt den Minnegesang. Nützlich ist es, sie in Liebesangelegenheiten anzuflehen. Freyja wird also ganz wie Frigg von den Müttern gerufen, während aber Frigg mehr das heilige Leben der Ehe beschirmt, nimmt sich Freyja der zarten erblühenden Liebe an. |
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Frey Frey hat das rechte elementare Erbe vom Vater bekommen, er gebietet über Sonnenschein und Regen, Fruchtbarkeit der Saat und Menschen, er ist der "Erntegott". Nerthus ist durch ihre töchterliche Wiedergeburt Freyja, die goldene Sonnengöttin, völlig ersetzt worden. Das Land seiner Verehrung war vor allem Schweden. Hier ist Frey bis zum Untergang des Heidentums auch der am meisten verehrte Gott gewesen.. Dem Herrn des Sonnenscheins geziemen die Beiwörter "der Lichte, Schimmernde". Von Frey, dem Friedensspender, wird die schöne Charakteristik entworfen: Keiner haßt ihn, er betrübt die Frauen nicht, der er die Männer und Verlobten nicht erschlagen läßt und befreit die Gefangenen aus den Fesseln. Da er den Menschen Frieden und Wohlstand gewährt, wird er um Frieden und Fruchtbarkeit angerufen. |
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